Geschichte

Skiathos wurde und wird seit je her mit dem selben Namen erwähnt und bezeichnet.

Alexander Papadiamantis stimmte mit der Meinung überein, dass der Name Skiathos aus dem Vor-Griechischen stammt und seine Herkunft von den ersten Siedlern, den Pelasgiern (aus Thrakien) hat. Die Pelasgier waren so sehr von den Schatten der Kiefern beeindruckt, weshalb sie der Insel diesen Namen gaben. Skiathos wurde einst auch von Kretern bewohnt, als diese auf der Insel gebracht wurden um Oliven und Wein anzubauen.

Während der archaischen Periode (7. oder 6. Jahrhundert v. Chr.) war Skaithos von Ioniern besetzt, welche ihre Stadt südöstlich vom Hafen bauen, um die große Bucht und den doppel-Hafen kontrollieren zu können. Der Anbau von Oliven und Wein wurden in einem solchen Ausmaß entwickelt, dass die Skiathier den Export begannen. Die Stadt wurde durch eine sehr starke Mauer mit zwei Toren beschützt.

Während der Persischen Kriege stand Skiathos and der Seite der Athener, mit ihrer Teilnahme an der ersten Athener Allianz, um die Persische Bedrohung effizienter konfrontieren zu können.

Am Ende des Peloponnesischen Krieges (404 v. Chr.) und dem Sieg der Spartaner kam Skiathos unter ihrem Einfluss und das Regime wurde eine Oligarchie. Während der Zusammensetzung der zweiten Athener Allianz, nahm Skiathos erneut die Seite von Athen. Die Insel began zu florieren und veröffentlichte sogar seine eigenen Bronzmünzen (Kopf des Hermes auf der einen Seite und das Wort CKIATHI auf der anderen Seite).

Mit dem Sieg der Mazedonier im Jahre 338 v. Chr. wurde Skiathos erobert und zerstört. Nach dem Tod von Alexander dem Großen änderte die Insel ihre Herrscher mehrmals. Während des zweiten Mazedonischen Krieges wurde Skiathos von der römischen Flotte und der Flotte von Attalus I von Pergamon geplündert.

Trotz des großen Ausmaßes der Katastrophe erholte sich die Stadt schnell und in 197 v. Chr. wurde die Demokratie erneut restauriert. Mit der Auflösung des Mazedonischen Reiches im Jahre 168 v. Chr. wurde ganz Griechenland von den Römern versklavt. Nach der Schlacht von Philippi im Jahre 42 v. Chr. gab Markus Antonius die Insel Skiathos an die Athenern zurück, als ein Zeichen der Dankbarkeit für ihr freundliches Verhalten. Im nächsten Jahr lebte Skiathos wieder friedlich ihre Demokratie weiter.

Wenig ist über Skiathos während der ersten Byzantinischen Zeit bekannt. Das Christentum kam auf der Insel im Jahre 325 n. Chr. und im Jahre 530 n. Chr. wurder die erste Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit gebaut.

In 1207 wurde Skiathos von den venezianischen Kaufmanns Brüdern Andreas und Jeremiah Gizi besetzt. Die Brüder Gizi sicherten die Stadt mit dem Bau der Burg auf dem Hafen, die heute als Bourtzi bekannt ist. Sie gaben der Insel mehrere Privilegien und so blieb sie auch in Venezianischen Besitz bis 1276, bis sie von der Byzantinischen Flotte übernommen wurden. Mit dem Fall von Konstantinopel, bittet Skiathos die Venezianern um Hilfe, um sie vor den Türken zu schützen.

Im Jahre 1538 eroberte der Pirat Barbarossa die Insel Skiathos nach einer Belagerung von 6 Tagen. Im Jahr 1540 mit der Unterzeichnung des Friedens-Vertrags zwischen den Venezianern und den Türken, fällt Skiathos in den Händen der Türken und Kapoudan Pasha, den Admiral der türkischen Flotte.

Nach zahlreichen Aufständen und Razzien gegen die Türken (1778-1788) wird Skiathos jahrelang von Gewalt und Plünderungen heimgesucht. Die Insel kam in der Griechischen Revolution unter der Führung von Alexandros Logothetis und Epiphanius Dimitriadis.

Im Jahr 1829, mit der Gründung des griechischen Staates, kehren die Skiathier Bürger zurück in den Hafen und der Altstadt von Skiathos.

Nach ihrer Befreiung wurde die See- und Schifffahrtsindustrie noch einmal mit dem Bau von Handelsschiffen wiederbelebt. Im Jahr 1855 beginnt die Sektionierung der Stadt und während dieser Zeit wird auch Papadiamantis geboren.

Während des 2. Weltkrieges wird die Stadt Skiathos fast vollständig von deutschen Luftfahrt zerstört. Am 14. September 1943 versinken die Deutschen das U-Boot "Katsonis", nur sieben Meilen ausserhalb von Skiathos.

Im Jahr 1944 kurz vor der Befreiung Griechenlands von den Deutschen, brannten die Nazis die Insel nieder und sieben Skiathier Bürger wurden hingerichtet, ein als Vergeltungsakt wegen der Gefangennahme des Kommandanten der Deutschen Marine.

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