Alexander Moraitidis

Alexander Moraitidis war ein Gelehrter und Schriftsteller. Allerdings war er auch der Cousin ofAlexandros Papadiamantis. Er unternahm viele Reisen und besuchte viele Orte in Griechenland, aber meistens studierte er in den Klöstern des Berges Athos (Agio Oros).

Moraitidis wurde in Skiathos am 15. Oktober 1850 geboren und war das erste von sieben (7) Kindern in der Familie. Sein Vater stammte aus Mistras und seine Mutter aus einer priesterlichen Familie von Skiathos und Vetter des Vaters von Papadiamantis.

Er erreichte nur das zweite Schuljahr in Skiathos, da es keine höheren Klassen auf der Insel gab. So beendete er sein Studium im Alter von 21 Jahren in der Varvakio Schule in Athen, gefolgt von seinem Studium in der Philosophischen Schule.

Er arbeitete als Journalist in der "Journal" der Koromila Familie für eine lange Zeit und diente auch als Professor an verschiedenen Athener Gymnasiums. Im Jahre 1886 und nachdem er sein Studium absolvierte, wurde er mit dem silbernen Kreuz des Erlösers geehrt und im Jahr 1914 wird er mit dem Nationalen Auszeichnung für Exzellente Literatur ausgezeichnet.

Im Alter von 51 heiratet er und nur 13 Jahre später, als seine Frau verstirbt, verpflichtet er sich theologische Texte sowohl zu schreiben als auch zu übersetzen.

Sein umfangreiches Werk umfasst sowohl Lyrik und Drama als auch Kurzgeschichten, die ihn weitestgehend bekannt machen.

Die wichtigsten Werke von all seinen Veröffentlichungen sind die:
Das 5-stufige Geschichtendrama "Kallergis Varda", der historische Roman der Jahre nach Alexander dem Großen "Dimitrios die Belagerer" und die beiden sechs Bänder umfassenden "Kurzgeschichten" und "Mit den Nordwind Wellen", welche meist Reiseliteratur umfassen.

Wie auch sein Landsmann Papadiamantis, fühlt Moraitidis auch grosse Nostalgie für seine Heimatinsel Skiathos. Er schreibt ethnische Werke, Meer-Geschichten und natürlich Meeresabenteuer.

Im Januar 1928 wird er zum Präsidenten der Athener Akademie berufen, aber er nimmt diese Position nie an. Im Jahr 1929 wird er zum Mönch und ändert seinen Namen in Andronicοs.
Er stirbt im 25. Oktober des gleichen Jahres in seiner Heimatstadt Skiathos, an der er zurückgekehrt war.

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